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Planung und Bau der ersten energieautarken Volks- und Schulsternwarte Europas





Der Verkauf des einst als „Haus der Pioniere“ bekannten Gebäudes im Jahre 2014 bedeutete das endgültige Aus für die 1952 gegründete erste Pioniersternwarte Deutschlands. Dieses sang- und klanglose Ende der einst gefeierten und über 60 Jahre auch wissenschaftlich erfolgreich genutzten Einrichtung wollte Ronny Elsner nicht so einfach hinnehmen und gründete deshalb 2015 spontan den Verein „Astronomisches Zentrum Gera e.V.“ um die Sternwarte zu retten und zu reaktivieren.

Nach Gründung und ersten Aktivitäten des Vereins, der sich mit Herz und Seele dem Thema Astronomie verschrieben hat, richteten die Mitglieder Anfang 2017 ein eigenes, kleines Planetarium ein, welches inzwischen gut von Schulklassen und Kindergartengruppen besucht wird.

Während der Eröffnungsfeier dieses 4-Meter-Planetariums kam es zu einer Begegnung mit der Familie Lechner, die dem Verein ein potenzielles Grundstück für die neue Sternwarte anbot. Damit bahnte sich eine enge Zusammenarbeit des Vereins mit der Lechner-Familie, selbst allesamt begeisterte Hobbyastronomen, in verschieden Bereichen an.

In der Folgezeit wurde von der Tochter des Vereinschefs ein erster Gebäudeentwurf modelliert. Während folgender Präsentationen und Recherchen stellte sich heraus, dass ein nahezu baugleiches Objekt seit 30 Jahren in Südtirol erfolgreich betrieben wird. Nach einer ersten Kontaktaufnahme kam es im Juni 2017 zu einem Besuch von Vereinsmitgliedern in der Sternwarte „Max Valier“ in der Nähe von Bozen, bei dem sich eine künftige Kooperation anbahnte.

Die als Energieberaterin und im Bereich der Planung von nachhaltigen Gebäudekonzepten tätige Frau Lechner, äußerte die Idee, die neue Schul- und Volkssternwarte in Gera doch gleich nachhaltig zu planen und zu betreiben, womit der Grundstein für die wohl erste energieautarke Sternwarte Europas gelegt war.

Da in die Konzeption auch Ideen für eine barrierefreie Nutzung durch Menschen mit körperlicher Behinderung einflossen, ergab sich alsbald eine Zusammenarbeit mit dem Architekten Herzog von Hohenberg Ruh, welcher sich mit seinem eigenen Verein für die Annäherung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten engagiert.

Die Finanzierung des Projektes soll über mehre Stufen erfolgen. So ist geplant, die Kosten bis zur Baugenehmigung mit Planung und Bauantrag sowie dem ersten Spatenstich über eine Schwarmfinanzierung bei Startnext, einer der ersten Crowdfunding-Plattformen Deutschlands,
zu realisieren. Diese Plattform war die erste Wahl, da sie eine der größten Gründungs- Communities für kreative und nachhaltige Projekte ist.

Sobald die Hürde der Baugenehmigung geschafft ist, können mithilfe der fertigen Pläne
 weitere Sponsoren aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und bei Stiftungen gefunden werden. Immerhin wurden inzwischen vom Thüringer Wirtschaftsminister Tiefensee und der Staatskanzlei schon Landesmittel des Freistaates avisiert.

Bis zum 31.07.2017 (Mitternacht) ist es unter nachfolgendem Link noch möglich, der wahrscheinlich ersten energieautarken Sternwarte Europas zu einer Anschubfinanzierung zu verhelfen. Auch kleine Beiträge summieren sich und als engagierter Spender unterstützen Sie damit ein nachhaltiges Projekt.

https://www.startnext.com/…

Einige Argumente für die Sternwarte Gera

  1. Unterstützung des Lehrplans (Astronomie ist Pflichtfach an Thüringer Schulen)

  2. Das Fachgebiet verbindet zahlreiche Naturwissenschaften miteinander

  3. Zentrale Anlaufstelle für alle Schüler der Region / Erweiterung des Freizeitangebots
  4. Das Interesse an astronomischen Inhalten ist seit Generationen ungebrochen

  5. Ein weiteres wichtiges Aushängeschild für die Kultur und Bildung unserer Stadt

  6. Sinnstiftende Traditionspflege der ältesten Pioniersternwarte Deutschlands (1952)
  7. Erweiterte Kursangebote auch für unsere Volkshochschule

  8. Forschungsarbeit auf internationalem Niveau dank globaler Vernetzung

  9. Pilotprojekt für Deutschland als eine der ersten energieautarken Sternwarten
  10. Gute verkehrstechnische Anbindung, barrierefreier Zugang …






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