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Trendumkehr auf dem Wohnungsmarkt




In dieser Legislaturperiode werden voraussichtlich mehr als eine Million neue Wohnungen fertiggestellt. Dem Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen sei es gelungen, “eine Trendumkehr auf dem Wohnungsmarkt” zu erreichen, erklärte Bundesbauministerin Hendricks in Berlin.

Die Wohnungsbau-Offensive wirkt: 2016 wurden 70 Prozent mehr Wohnungen gebaut als im Vorjahr.
Foto: picture alliance / zb

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen habe “eine Trendumkehr auf dem Wohnungsmarkt” erreicht, sagte Bundesbauministerin Barbara Hendricks. Mit der wachsenden Wohnungsnachfrage in vielen Städten und Gemeinden sind Mieten und Kaufpreise in den deutschen Ballungsgebieten in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Durch verstärkten Wohnungsneubau kann die Nachfrage gedeckt werden. Hier setzt die Arbeit des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen an.

Maßnahmen wirken

“Unsere gemeinsame Wohnungsbau-Offensive wirkt”, erklärte die Ministerin. 2016 seien 70 Prozent mehr Wohnung gebaut worden als im Vorjahr. Deshalb sei ihre Zwischenbilanz der Arbeit des Bündnisses positiv.

Aber auch in den kommenden Jahren seien mindestens 350.000 neue Wohnungen pro Jahr erforderlich. “Mit mehr personellen und finanziellen Ressourcen müssen die Kommunen die Baulandentwicklung noch aktiver voranbringen”, forderte Hendricks.

Bund verdreifacht Gelder für sozialen Wohnungsbau

Die Bundesregierung hat die Gelder für den sozialen Wohnungsbau auf mehr als 1,5 Milliarden Euro verdreifacht. Ein weiterer Erfolg sei, so Hendricks weiter, die Baugebietskategorie “Urbanes Gebiet”. Länder und Kommunen erhalten damit neue Möglichkeiten, in Stadtlagen Wohnungen im bezahlbaren Segment zu schaffen. Wohnen und Arbeiten sollen wieder näher zusammenrücken. Das Bündnis habe auch einen wesentlichen Beitrag zur Akzeptanz von Neubauten geleistet.

Lokale Bündnisse

In Deutschland sind zudem zahlreiche lokale Bündnisse entstanden. Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung zeigt, dass sich knapp 90 lokale Bündnisse gegründet haben. Die freiwilligen Vereinbarungen von Kommunen, Wohnungswirtschaft und Eigentümern stärken den Wohnungsbau vor Ort.

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen führt Bund, Länder, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft, den Deutschen Mieterbund, Gewerkschaften sowie weitere gesellschaftlich relevante Akteure zusammen, um die Herausforderungen am Wohnungsmarkt zu bewältigen.
Im März 2016 hat das Bundeskabinett die Wohnungsbau-Offensive des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen beschlossen. Diese umfasst ein Zehn-Punkte-Programm. Zu diesem zählen unter anderem die Bereitstellung von Bauland sowie die verbilligte Abgabe von Grundstücken durch den Bund oder die Stärkung der sozialen Wohnraumförderung. Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft entwickelt das Bündnis zudem innovative und wirtschaftliche Ansätze für eine technologieoffene Minderung von Treibhausgasen. So soll das gemeinsame Ziel eines nahezu klimaneutralen Gebäudebestands bis 2050 erreicht und gleichzeitig bedarfsgerechter Wohnraum geschaffen werden.

Montag, 17. Juli 2017






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