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Deutsch-Französischer Ministerrat: Grütters und Amtskollegin Nyssen vertiefen ihre Kultur-Zusammenarbeit




Donnerstag, 13. Juli 2017

Beim (heutigen) Deutsch-Französischen Ministerrat in Paris haben sich die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters und die französische Ministerin für Kultur und Kommunikation Françoise Nyssen auf eine Vertiefung ihrer engen Zusammenarbeit bei bilateralen und EU-Themen verständigt.

Einigkeit zeigten die Ministerinnen zur geplanten EU-Einfuhrregelung für Kulturgüter. Monika Grütters: „Wir haben vereinbart, dass Deutschland und Frankreich engagiert an der Ausgestaltung der geplanten Regelung mitarbeiten werden. Denn Kultur ist ein Fundament Europas. Und Kulturgutschutz ist auch Ausdruck der eigenen kulturellen Selbstvergewisserung und des Respekts vor der Kultur anderer.“

Im Hinblick auf jüngste medien- und urheberrechtliche Diskussionen in Brüssel betonte die Staatsministerin: „Im digitalen Zeitalter sollte das Gleichgewicht im Dreieck Urheber-Verwerter-Nutzer gewahrt und nicht einseitig zu Lasten der Urheber und ihrer Vermittler verschoben werden. Ich teile deshalb die Sorge zahlreicher Vertreter der Kreativwirtschaft, insbesondere aus dem audiovisuellen Bereich, über aktuelle Entwicklungen in Brüssel. Für uns ist die kulturelle und mediale Vielfalt unverzichtbar für unser europäisches Selbstverständnis. Dazu gehört auch, dass das Prinzip der Territorialität nicht ausgehöhlt wird.“

Bei dem Ministerinnengespräch unterstrich Kulturstaatsministerin Grütters auch den großen Stellenwert des vielfältigen Kulturaustausches zwischen beiden Ländern: „Es ist ein sehr starkes politisches Zeichen, dass Frankreich im Oktober zum zweiten Mal Gastland auf der Buchmesse in Frankfurt sein wird.“

Kulturstaatsministerin Grütters überreichte ihrer Amtskollegin fünfzehn Thesen der „Initiative Kulturelle Integration“ zur Rolle der Kultur für das Zusammenleben in einer pluralen, weltoffenen Gesellschaft. Grütters: „Gesellschaftliche Integration gibt es nur über kulturelle Integration. Auch hier wollen beide Länder ihre jeweiligen Erfahrungen intensiver Austauschen.“






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