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Gemeinsam die Globalisierung gestalten





Am Montag nimmt Bundeskanzlerin Merkel am C20-Dialogforum in Hamburg teil. Vertreter von Nichtregierungsorganisationen werden ihr dort ihre Empfehlungen für die Gestaltung der Globalisierung übergeben. Civil20 setzt sich für eine gerechtere Globalisierung ein, von der alle profitieren.

Gemeinsam die Globalisierung zum Vorteil aller gestalten – so lautet ein wichtiges Ziel des Civil20-Dialogs. Foto: Colourbox

Die internationale Gruppe der C20 setzt sich unter anderem für die Umsetzung des G20-Aktionsplans zur Agenda 2030 und für die konsequente Realisierung des Pariser Klimaabkommens ein. Auch für eine gerechtere, weltweite Finanz-, Handels-, Wirtschafts- und Gesundheitspolitik sowie saubere Energiegewinnung machen sich die Projektmitglieder stark. Im Blick dabei: Die Belastungsgrenzen unseres Planeten.

Mit der Zivilgesellschaft zum Gipfel

Das Civil20-Treffen ist die siebte und letzte Dialogveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft zur Vorbereitung des G20-Gipfels in Hamburg. Vor dem C20-Treffen hat es bereits Dialogforen mit der Wissenschaft (Science20), Frauen (Women20), Wirtschaftsverbänden (Business20), Gewerkschaften (Labour20), Think Tanks (Think20) sowie Jugendvertretern (Youth20) gegeben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die Einbindung der unterschiedlichen Gruppen der Zivilgesellschaft sehr wichtig. Auf diese Weise können Empfehlungen der einzelnen Dialogveranstaltungen in den G20-Prozess einfließen.

Das Civil20-Treffen

Die Kanzlerin wird am Montagnachmittag in der Hamburger HafenCity Universität erwartet. Nach ihrer Rede wird sie die von C20 ausgearbeiteten Empfehlungen entgegennehmen. Daran anschließend beteiligt sich Kanzlerin Merkel an einer Podiumsdiskussion. Hier wird voraussichtlich die gerechtere Ausgestaltung der Globalisierung im Zentrum der Debatte stehen.

An der Diskussion mit Bundeskanzlerin Merkel nehmen auch Vertreterinnen und Vertreter des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO), aber auch von Oxfam International, Forum Umwelt & Entwicklung sowie Global Trade Watch teil.

G20-Dialog mit der Zivilgesellschaft
Das Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der G20 findet am 7. und 8. Juli in Hamburg statt. Im Vorfeld treffen sich bereits Vertreter der Zivilgesellschaft aus verschiedenen Bereichen, um ihre Forderungen und Vorschläge in den G20-Prozess einzubringen. In sogenannten Dialogforen erarbeiten sie politische Empfehlungen für den großen Gipfel in Hamburg. Die deutsche G20-Präsidentschaft versteht das zivilgesellschaftliche Engagement als nicht vom Staat geleitet. Die inhaltliche Ausgestaltung der Dialogprozesse lag und liegt auch im Fall des C20-Dialogs deshalb vollständig in den Händen der jeweiligen Gruppen.

Freitag, 16. Juni 2017





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